Termin buchen Doctolib
top of page
5321129081909147727.jpg

FAQ
Häufig gestellte Fragen

Was macht man bei einer Verhaltenstherapie? Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Psychotherapieverfahren. Sie geht davon aus, dass belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen erlernt wurden und veränderbar sind. Ziel ist es, aktuelle Probleme besser zu verstehen, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und hilfreiche Denk- und Verhaltensweisen einzuüben. Die Therapie ist transparent, zielorientiert und auf Zusammenarbeit ausgerichtet. Die konkrete Therapiemethoden und Inhalte werden indivuell auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Die Dauer und Häufigkeit der Sitzungen richten sich nach Schweregrad und Verlauf der Beschwerden. Zu Beginn sind meist wöchentliche Termine sinnvoll, zum Ende hin werden die Abstände schrittweise verlängert (zweiwöchig bis monatlich). In der Regel kann zunächst eine Kurzzeittherapie mit 12 Stunden beantragt werden. Anschließend sind weitere 12 Stunden (Kurzzeittherapie 2) möglich. Nach insgesamt 24 Stunden wird geprüft, ob eine Langzeittherapie mit weiteren 36 Stunden sinnvoll ist. Bei Bedarf kann diese um weitere 20 Stunden verlängert werden.

Was kostet die Therapie? Bitte beachten Sie, dass in meiner Privatpraxis ausschließlich Privatversicherte sowie Selbstzahlende behandelt werden können. Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung ist in bestimmten Fällen über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren möglich. Erkundigen sie sich hierzu jeweils vor einem Erstgespräch bei ihrer Krankenkasse. Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage der Gebührenordnung für Psychotherapeut:innen (GOP/GOÄ). Die genauen Kosten richten sich nach Art und Umfang der jeweiligen Leistung. Gerne informiere ich Sie vorab transparent über die zu erwartenden Honorare.

Ist eine Psychotherapie das Richtige für mich? Eine Psychotherapie ist sinnvoll, wenn psychische Belastungen über einen längeren Zeitraum bestehen, starkes Leiden verursachen oder den Alltag, Beruf oder zwischenmenschliche Beziehungen deutlich beeinträchtigen. Auch wiederkehrende Krisen, anhaltende Niedergeschlagenheit, Ängste, Erschöpfung oder psychosomatische Beschwerden können Anlass sein, professionelle Unterstützung zu suchen. Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Erhebung aktueller Belastungen, Einschränkungen und des persönlichen Leidensdrucks. In den darauffolgenden Sitzungen gehen wir vertieft auf Ihre Biografie ein und leiten daraus individuelle Therapieziele ab. Die ersten fünf Stunden werden als probatorische Sitzungen („Probesitzungen“) bezeichnet. Sie dienen dazu zu prüfen, ob der therapeutische Ansatz und die therapeutische Beziehung für Sie passend sind – denn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit spielt eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg. Nach diesen fünf Sitzungen entscheiden wir gemeinsam, ob eine Therapie beantragt werden soll und stellen gegebenenfalls einen Antrag bei Ihrem Kostenträger.

Was kann ich tun, wenn es mir akut schlecht geht? Telefon-Seelsorge (24 Std./7 Tage): 0800-1110111 oder 0800-1110222 Polizei: 110 Feuerwehr: 112 Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: kostenlose Notdienstnummer (bundesweit) (für dringende ambulante ärztliche Hilfe nachts und am Wochenende) 116117

bottom of page